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Funktionsprinzip
Die Abstrahlcharakteristik dieses Schallwandlers entspricht der eines Naturinstruments. Der Schall breitet sich außerhalb des Hallkreises eines Naturinstruments oder einer natürlichen Schallquelle nahezu kugelförmig aus. Um ein solches, schwingungstechnisch sehr komplexes Ereignis messtechnisch greifbar zu machen spricht der Akustiker vereinfacht von dem Modell einer punktförmigen Schallquelle, bei der sämtliche Informationen des gesamten Klangspektrums zeitgleich und gleichförmig in alle Richtungen abgestrahlt werden. Der natürliche Schall setzt sich aus einem Direktschallanteil und einem, durch den Raum bedingten Indirektschallanteil zusammen, wobei der Indirektschallanteil immer deutlich überwiegt. Der Direktschallanteil ist dem eigentlichen Schallereignis zugehörig, während sich der Indirektschallanteil durch Einfach- und Mehrfachreflexionen definiert, die durch die Entfernung und Beschaffenheit der reflektierenden Flächen des Raumes zum Hörer bestimmt werden.
Diese beiden Naturklangprinzipien sind in diesem Schallwandler hier technisch und akustisch umgesetzt worden. |
neues Funktionsprinzip
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herkömmliches Prinzip |
Akustisches Hologramm
Der Zuhörer empfängt erst den Direktschallanteil der Schallinformation. Dieser teilt ihm seine Position (Richtung) zum Geschehen mit. Bruchteile von Sekunden später (Laufzeitunterschiede) erreicht
ihn der Indirektschall und definiert den Abstand zum Geschehen. Es entsteht eine Struktur von Interferenzmustern, ein akustisches Hologramm als eine Knotenlinie im Raum, die eine präzise akustische
Ortung der Signale ermöglicht (dreidimensionales Hören).
Gegenüber herkömmlichen Direktstrahlern (Boxen) ist der Klangeindruck nicht nur im sogenannten Stereodreieck, sondern überall im Raum strukturiert, homogen und räumlich wahrzunehmen.
Nutzen Sie hier die "neue Dimension" und setzen sich direkt zwischen die Säulen und erleben den "Bühnencharakter", als wären Sie mitten drin.
Dies ist eine grundlegende Qualität natürlichen Hörens, welche nicht vergleichbar ist mit der Klangwiedergabe von Direktstrahlern (Boxen).
Instrumentenhaftigkeit (= Klangeigenschaften von Musikinstrumenten)
Über die Jahrhunderte hinweg haben sich Instrumentenbauer mit ihren handwerklichen Erfahrungen den klanglichen Wünschen der Musiker rein empirisch angenähert und bis zum heutigen Stand entwickelt.
Die Möglichkeit auch klangliche Nuancen messtechnisch nachzuweisen legte den Grundstein für Vergleiche und Qualitätsdefinitionen. Damit ebnete sich langsam der Weg für eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Instrumentenbau.
Vernachlässigen wir die äußeren Erscheinungsformen, dann ist das Musikinstrument primär ein Werkzeug für den Interpreten zur Umsetzung von Klangvorstellungen eines Komponisten, die dem Zuhörer vermittelt werden sollen. Dabei bilden sich sowohl Interpret als auch Zuhörer ihr Urteil über das Instrument. Für den Zuhörer spielt allein der Klangeindruck eine Rolle, den er an seine Erwartungen knüpft, die sich vorwiegend auf Hörerfahrung und Hörgewohnheit gründen.
Für den Musiker ist ausschlaggebend, wie leicht und sicher es ihm gelingt, seine Klangvorstellung in die Realität umzusetzen, wobei ihm das Instrument eine Skala der
ausdrucksmäßigen Modulationsfähigkeit bieten muss.
Neben der instrumentenhaften Abstrahlcharakteristik dieses Schallwandlers verhalten sich die Abstimmungen der resonanzerzeugenden Bauteile so zueinander, dass sie sich schwingungstechnisch (tonal)
wie bei einem Musikinstrument ergänzen und ein harmonisch geordnetes Ganzes bilden.
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